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Heirat in Wenigenjena



In meiner Enttäuschung hatte ich nicht mehr zu hoffen gewagt Karoline und Lotte in kürzester Zeit wiedersehen zu können, stellte die Gegenwart meiner Engel doch die einzige Glückseligkeit für mich dar, die meine Einsamkeit für ein paar Stunden erträglicher machen konnte.
 
Der Tag ihrer Reise nach Weimar war mir bekannt, und gerne wäre ich ihnen ein Stück entgegen gefahren, doch sie wurden von ihrer Jungfer begleitet. Das schreckte mich ab, denn ich hätte sie in deren Gegenwart weder umarmen noch küssen können. Wie sollte ich dieses ungestillte Verlangen in mir noch monatelang ertragen?!
 
Doch der Himmel hatte ein Einsehen. Am 2. Dezember 1789 waren Karoline und Lotte doch noch zu mir nach Jena gefahren. Ich konnte mein Glück kaum fassen! Vier kostbare Stunden lang blieben wir zusammen. Wie immer besuchten sie Frau Griesbach als Vorwand, zwecks Ablenkung von meiner Person. Auf der Weiterfahrt nach Weimar begleitete ich sie noch ein Stück zu Pferde.
 
Ich konnte es an Karolines Gesicht erkennen, dass sie sich mehr von unserem Wiedersehen erhofft hatte. Ihre Unzufriedenheit war meiner Aufmerksamkeit nicht entgangen, denn ich war sehr zurückhaltend und fand vor Freude und Aufregung nur wenig Worte.  
 
Wenn sie erfahren wollte, wie sehr ich sie liebte, müsste sie mir eine andere Sprache und ein unsterbliches Leben geben!
 
Irgendwann, wenn wir erst zusammen wohnen würden, würde sie meine wahren Gefühle spüren und erkennen.
 
Frau Elisabeth Friederike Karoline Paulus war mit ihrem Mann zur gleichen Zeit wie ich aus Schwaben nach Jena gezogen. Er war als Professor der orientalischen Sprachen an die Universität berufen worden. Frau Paulus berichtete mir, dass der „Lorbeerkranz“ etwas ungehalten über das späte Erscheinen von Karoline und Lotte gewesen sei. Frau Paulus äußerte die Absicht, den beiden in Weimar einen Besuch abzustatten.
 
Ich sah darin etwas Gutes, wenn besonders Lotte zu Frau Paulus einen guten Kontakt aufbauen könnte, um ihn später in Jena zu pflegen und zu vertiefen. So würde das Monopol Frau Griesbachs langsam aufgelöst, und Lotte könnte dieser gegenüber als Grund dafür durchaus musikalische Berührungspunkte mit Frau Paulus angeben.
 
In der ersten Dezemberwoche hatte der Herzog Karl August in seiner Eigenschaft als Rektor die Professoren der Universität zu sich geladen. Er war gemeinsam mit Knebel, dem Koadjutor von Dalberg und Goethe zu einem Tagesausflug nach Jena gekommen. Leider ergab sich nur kurz die Gelegenheit mit Dalberg über meine momentane Lage und hiesige Beschäftigung zu reden, und als ich ihm gerade meine neuesten Arbeiten erklären wollte, kam der Herzog dazwischen. So lag es jetzt an mir, Dalberg in Erfurt zu besuchen.
 Elephant

Weimar Markt und Hotel "Elephant". Ansichtskarte der Buchbinderinnung Weimar.
 


Karoline und Lotte waren gut in Weimar angekommen. Sie nahmen Quartier an der Südseite des Marktes, in direkter Nachbarschaft Knebels und dem Schauspieler Andreas Dietrich Krako, „Einer“ genannt, gleich neben dem „Elephanten“.
 
In Gedanken war ich bei ihnen und fühlte mich beiden, aufgrund der kürzeren Entfernung zu Weimar, noch näher als vorher.
 
In der Stadt würde man sie erst einmal willkommen heißen und von einem Empfang zum nächsten laden. Ich war gespannt auf ihre Zusammenkunft mit Charlotte von Kalb, über die ich sie bestens informiert hatte, und vor der ich mich nicht mehr allzu sehr fürchtete. Schon jetzt rechneten wir mit einem unterkühlten, distanzierten Verhalten. Jedes ihrer Worte würde gut überlegt sein, doch die Herzlichkeit vermissen lassen, genauso, wie ich sie selbst früher vermisst hatte.
 
Zur Innigkeit war die Kalb nicht fähig! Da sie gerade Lotte eine ausgesprochene Kälte entgegen brachte, vermutete ich, dass sie den Gedanken an ein Fortführen unseres Verhältnisses immer noch nicht ganz aufgeben wollte.
 
Sie schien eifersüchtig zu sein, und ich befürchtete, sie könnte etwas im Schilde führen. Es war klar, dass ich sie beleidigen würde, wenn ich an diesem Empfang nicht teilnahm. Doch wäre es mir unter den gegebenen Umständen unmöglich gewesen, ihr Bild neben Karolines und Lottes sehen zu müssen. Lieber wollte ich sie durch meine Abwesenheit beleidigen, als durch meine Gegenwart!
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Friedrich Wilhelm von Ketelholdt
 



Louise von Lengefeld spielte wohl seit einiger Zeit mit dem Gedanken, Lotte mit dem Kammerjunker und Regierungsassessor Friedrich Wilhelm von Ketelhodt zu verbinden, und auch Knebel bemühte sich nach wie vor um Charlottes Aufmerksamkeit. Es wäre eine Beruhigung für mich gewesen, endlich die Gewissheit zu haben, irgendwann im nächsten Jahr ein fixes Gehalt zu bekommen, um mit Zuversicht bei Louise von Lengefeld um Lottes Hand anhalten zu können.
 
Ich bezog schon Goethe in meine Überlegungen mit ein, der sich vielleicht für uns beim Herzog einsetzen könnte, wenn ihn jemand darum bitten würde. Frau von Stein wäre die Einzige, die dafür in Betracht käme, zumal sie bereits von Lotte eingeweiht war und sich bisher zu meinem Erstaunen und wider Erwarten, als schweigsame Freundin erwies. Doch beide zusammen ins Vertrauen zu ziehen, wäre dann doch zu heikel und unvernünftig gewesen.
 
Ich hatte Karoline und Lotte den Vorschlag gemacht, Karoline von Dacheröden bei einem nächsten Besuch für die Weihnachtstage nach Weimar einzuladen. Vielleicht wäre es möglich, gemeinsam zu feiern. Ich stellte es mir schön vor, die Harmonie der drei Freundinnen in feierlicher Atmosphäre zu genießen. Lotte und Karoline fuhren Mitte Dezember für fünf Tage zu ihr nach Erfurt, und ich freute mich schon jetzt auf das Zusammensein mit dieser reizenden Person.
 
Körner hatte inzwischen auf meinen letzten Brief geantwortet und erteilte mir nun bezüglich meines geplanten Bittgesuches an den Mainzer Kurfürsten einen freundschaftlichen Rat. Er hatte sich ganz unverfänglich über eine dritte Person beim Gesandten in Dresden erkundigt, welche Wege man gehen müsse, um ein solches Gesuch an den Fürsten zu stellen.
 
Dabei kam heraus, dass wohl der geheime Legationsrat und Schweizer Historiker Johannes Müller in Mainz auf den Fürsten den größten Einfluss habe. Doch diesen konnte ich für meine Belange nicht einspannen, da er, der ebenfalls geschichtlicher Gelehrter war, in mir sicherlich eine große Konkurrenz sehen würde. Außerdem machte mich Müller in Mainz überflüssig, da dieser bereits die Besoldung bekam, die ich mir ausgemalt hatte.
 
So hoffte und wartete ich weiter. Nie zuvor war meine Seele so gleichermaßen erfüllt mit Freude und Leid gewesen. Wo sich einerseits Liebe und Hoffnung festigte, brachten mir andererseits Furcht, Hindernisse, Unruhe und Zweifel zunehmende Anspannung. Mein Zustand änderte sich von einem Tag zum anderen, und ich fühlte mich unendlich erschöpft.
 
Karoline und Lotte sandten mir Nachrichten aus Erfurt, die gleichermaßen gut, als auch erlösend für mich waren. Karoline von Dacheröden ging es gesundheitlich viel besser. Sie hatte sich am 16. Dezember mit Wilhelm vom Humboldt verlobt und wollte versuchen, einige Tage in Weimar zu verbringen.
 
Endlich hatten meine Engel in einer günstigen Stunde mit ihrer Mutter über meine heimliche Verlobung mit Lotte sprechen können.
 
Mit dieser Mitteilung schwanden auch meine letzten Zweifel, ob sie es ernst meinte oder nicht. Jetzt lag es an mir, einen erklärenden Brief an Louise von Lengefeld zu schreiben und um Lottes Hand zu bitten. Die Worte flossen voller Liebe aus meiner Feder. In diesen Brief legte ich mein ganzes Herz und mit ihm auch mein Glück und das ihrer Tochter in ihre Hände.       
 
Alles wollte ich dafür tun, um Lotte glücklich zu machen. So hoffte ich, ihren Segen zu unserer Vereinigung zu bekommen und erwartete mit großer Ungeduld ihre Antwort.
 
Bereits am 22. Dezember erhielt ich die erlösende Nachricht aus Rudolstadt. Louise von Lengefeld gab mir Lottchens Hand, und ich war tief bewegt, als ich ihren Brief las, den ich wie ein kostbares Geschenk in Händen hielt. Sogleich schrieb ich ihr zurück und gab ihr mein Wort, alles mir Mögliche zu tun, um ihrer Tochter ein glückliches Leben zu bereiten.
 
Den Brief des Koadjutors von Dalberg aus Erfurt, den ich im November erhalten hatte, fügte ich bei, um ihr zu zeigen, dass ich nach dem Ableben des Kurfürsten von Mainz auf eine Anstellung durch Dalberg hoffen konnte, die dieser mir mit 4000 Talern jährlich, bei freier Zeiteinteilung, in Aussicht stellte.
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Herzog Karl August von Sachsen-Weimar-Eisenach Quelle: Wikipedia
 



Nachdem mir nun die Zustimmung meiner zukünftigen Schwiegermama vorlag, fasste ich neuen Mut und schrieb an den Erbprinzen von Sachsen-Coburg, und bat ihn um die Verleihung eines Hofratstitels, nachdem sich der Herzog Karl August zuvor wohlwollend dazu geäußert hatte. Er hatte sich bereits bei Frau von Stein über mein Verhältnis mit Lotte erkundigt und deren Hinweis auf eine Besoldung mit dem Hintergedanken nicht abgewiesen, mich weiterhin an Jena zu binden.
 
Bereits am 26. Dezember wies er die hiesige Kammer an, mir ab Januar jährlich 200 Taler quartalsweise auszuzahlen. Seitdem fühlte sich der Herzog als Stifter unserer Ehe.
 
Die Weihnachtstage und auch den Jahreswechsel verbrachte ich gemeinsam mit Lotte und Karoline.
 
 WilhelmvonHumboldt

Wilhelm von Humboldt Quelle: Wikipedia
 



Wilhelm von Humboldt war am 20. Dezember in Weimar eingetroffen, um den beiden einen Besuch abzustatten und mich kennen zu lernen. Seine Verlobte, Karoline von Dacheröden, kam erst nach Weihnachten hinzu und fuhr Anfang Januar in Begleitung ihrer Freundinnen nach Erfurt zurück, nachdem Humboldt zuvor nach Berlin abgereist war. 
 
Ich war froh, als diese lauten, hektischen Tage zu Ende gingen, zumal sich auch Karl la Roche, den ich bereits aus Rudolstadt kannte, zu uns gesellt hatte. Ich vermisste die Ruhe und die Besinnlichkeit, welche ich in der ständig lärmenden Gruppe von sechs Personen nicht finden konnte. Der Umgang war mir zu oberflächlich, und zu la Roche fand ich keinen Zugang. Humboldt war zwar geistvoll und edel, schien mir jedoch kühl und ohne Seelentiefe. Er hatte uns dazu ermutigt, die Hochzeit, die wir erst für frühestens Ostern geplant hatten, vorzuziehen, doch galt es nun, Lottes Mutter davon zu überzeugen.
 
So schrieb ich ihr Anfang Januar zum zweiten Male und erklärte ihr, wie ich gemeinsam mit Lotte in Jena in der Schrammei leben wollte, und, dass dort für alles Nötige gesorgt werden könnte. Davon, dass Karoline ebenfalls dort wohnen sollte, schrieb ich ihr nicht.
 
Doch das wäre durch einen Umstand, mit dem ich vorher nicht gerechnet hatte, sowieso nicht durchführbar gewesen.
 
Das Zimmer, welches ich für Karoline hinzumieten wollte, wurde noch von einem Studenten bewohnt, der nicht an einen Auszug dachte. Außerdem rechnete Karoline von Dacheröden damit, ihre Freundin nach Lottes Trauung für einige Zeit in Erfurt zu sehen.
 
Das neue Jahr begann mit einer für mich traurigen Nachricht. Nach Jena zurückgekehrt fand ich einen Brief von meiner Schwester vor, die mir mitteilte, dass meine Mutter, ohne Hoffnung auf Genesung, schwer erkrankt sei.
 
Seit Jahren litt sie schon unter Magenbeschwerden, die dieses Mal so schlimm waren, dass man nun mit dem Schlimmsten rechnete. Der Gedanke an ihren Tod traf mich zutiefst; doch war ich froh, dass sie dieses für sie schmerzvolle Leben endlich hinter sich lassen konnte. Ich wusste, dass sie mich über alles geliebt und sehr viel meinetwegen gelitten hatte. Ich versuchte meine Fassung nicht zu verlieren, als ich daran dachte, wie lange ich sie nicht mehr hatte sehen können.
 
Noch tief in meinem Schmerz, erreichte mich gleich am nächsten Tag ein Brief meines Vaters, der mir schrieb, dass meine Mutter diese Krise überwunden hatte und sich auf dem Wege der Besserung befand. Sie sei jetzt schmerzfrei und würde in ein paar Tagen wieder heiterer Stimmung sein – wozu sicherlich auch Lottes Brief mit der Nachricht über unsere Verbindung beigetragen hatte. Doch die Gefahr war noch nicht vorüber, denn wenig später kam bei meiner Mutter ein schleichendes Fieber hinzu, was mich erneut in Unruhe versetzte.
 
Meinem Vater war es unter den gegebenen Umständen und auch aus finanziellen Gründen nicht möglich, bei unserer Hochzeit anwesend zu sein. Louise von Lengefeld hatte sich angemeldet, bald nach Jena zu kommen und uns mit einer jährlichen Unterstützung von 150 Talern bedacht. Der Herzog von Meiningen machte mir mit der Verleihung des Hofratstitels ein zusätzliches Geschenk. So konnte ich meiner zukünftigen Frau nach Verlust ihres Adelstitels durch eine Heirat mit mir, wenigstens einen anständigen Rang bieten und auch meine Schwiegermama beruhigen, die sehr an den Vorteilen ihres Standes hing.
 
Es war Mitte Januar, und in wenigen Tagen dachte ich endlich verheiratet zu sein. Die Trauung sollte in aller Stille auf einem Dorfe in der Nähe von Jena stattfinden und nur wenige Personen waren davon unterrichtet.
 
Unterdessen wurde der Briefwechsel zwischen meinen Freundinnen und mir fortgesetzt, und wir versuchten uns so oft wie möglich in Weimar zu sehen. Anfang Februar wurde Lotte ein von mir entsandter Brief nicht zugestellt, und mich überkam sofort der Verdacht, dass Charlotte von Kalb ihn vielleicht hatte abfangen lassen.
 
Das beunruhigte mich sehr, denn sie sollte nichts von der bevorstehenden Hochzeit erfahren, weil ich wusste, wozu sie fähig war. Ich konnte Karoline und Lotte nur raten, ihr in gewissen Augenblicken aus dem Wege zu gehen, denn Leidenschaft und Gekränktsein hatten sie schon manches Mal an die Grenzen des Wahnsinns geführt.
 
Auf ihre Briefe erhielt sie von nun an keine Nachricht mehr von mir. Ich ärgerte mich über Charlotte von Kalbs ungraziöse Verhaltensweise. Dafür rächte ich mich, indem ich ihr die Glückseligkeit schilderte, die ich aufgrund meines Verlöbnisses mit Lotte empfand. Schon oft hatte Charlotte von Kalb in ihrem Bekanntenkreis verlauten lassen, dass sie alles Gewesene zwischen uns vergessen hätte.
 
Deshalb erlaubte ich mir, ihr ganz frei über mein jetziges Glück zu schreiben, und ich wusste, dass sie es nicht ertragen konnte, wenn ich voller Liebe von meiner Zukunft mit Lotte schrieb.
 
Was für eine unruhige Zeit! Wie froh würde ich sein, wenn mein Leben endlich in geordneten Bahnen lief: Nur Lotte und ich in unseren eigenen, gemütlichen vier Wänden.
 
Noch immer warteten wir auf Chère Mère’s Anreise, die sich auf den 22. Februar verschieben sollte. Das Wetter war trüb und kalt, und ich hoffte auf ein besseres, um nach dem Eintreffen der Mama vielleicht eine Landpartie mit ihr machen zu können, falls die verschneite Landschaft es zuließ.
 
Die Taufpapiere waren besorgt, und das Aufgebot war durch den Superintendenten Oemler in der Jenaer Hauptkirche bestellt worden.
 
Karoline und Lotte waren am 13. Februar nach Erfurt zu Karoline von Dacheröden gereist und erwarteten mich am 18. Februar im Gasthof „Zum Schlehendorn“.
 Wenigenjena-Blick-auf-die-Schillerkirche

Kirche Wenigenjena
 



Noch am gleichen Tag wollte ich dem Koadjutor von Dalberg einen Besuch abstatten, weil dieser mich zu sehen wünschte.
Anschließend reisten wir gemeinsam Louise von Lengefeld bis Kahla entgegen, um von dort aus mit ihr am 22. Februar 1790 nach Wenigenjena weiter zu fahren.
 
Hinter verriegelten Kirchentüren schloss ich in den frühen Abendstunden mit Charlotte von Lengefeld den Bund für ein, wie ich hoffte, langes und glückliches Leben.   
 
Der gemeinsame Weg in den siebenten Himmel schien geebnet, doch im Überschwang unseres Glückes ahnten wir nicht, wie kurz die Wegstrecke letztendlich sein würde.


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